Samstag, 25. Oktober 2014

Anleitung: Tierische Halloween-Kürbisse selber schnitzen


Wer für dieses Halloween etwas originelles sucht: warum nicht einen Kürbis mit einem Bild des eigenen Haustiers basteln? Wie man so einen tierischen "Jack O`lantern" macht erkläre ich Euch hier ;)


Was Ihr braucht:

  • einen großen Kürbis mit mindestens einer unbeschädigten Seite
  • großes Messer
  • kleines Küchenmesser
  • Foto des Haustiers oder sonstiges Bild
  • Klebestreifen
  • Schüssel
  • Löffel
  • Taschenlampe oder Kerze
  • Unterlage (z.B. Zeitung)
  • Stifte und evtl. Zirkel
  • Schere


 Vorbereitung:

Legt Euren Tisch mit Zeitungen oder einer anderen Unterlage aus, da beim Aushöhlen der Kürbisse eine ziemliche Sauerei entstehen kann. Wenn Euer Kürbis schmutzig ist, säubert ihn zunächst.

Schneidet dann im Kreis um den Strunk herum schräg mit dem großen Messer den Deckel heraus. Da der Kürbis nach einiger Zeit anfängt zu schrumpeln fällt Euch sonst der Deckel durch, wenn Ihr nicht schräg einschneidet...








Wenn Ihr den Deckel nun abnehmt, seht Ihr das Innenleben des Kürbises, jede Menge Fasern und Kerne, das muss jetzt alles raus. Nehmt dazu den Löffel zur Hand. Das was Ihr ausschabt, könnt Ihr in die Schüssel tun.










Wie kommt das Tier auf den Kürbis?


Ich habe hier ein Foto von meinem Hund ausgedruckt, das muss erst einmal vereinfacht werden. Beim Schnitzen habt Ihr nur zwei Möglichkeiten: helle und dunkle Flächen.
Wer nicht so gut zeichnen kann, legt am Besten einfach ein Blatt über das Foto und pauscht die wichtigsten Linien durch. Wer sich traut kann auch frei abzeichnen. Oder Ihr druckt ein Bild aus dem Internet aus, ganz wie Ihr möchtet ;)


Denkt einfach daran, je kleiner und detailreicher ein Bild ist, desto schwieriger wird die Übertragung auf den Kürbis. Ich habe meinen Hund stark vereinfacht abgezeichnet und mit dem Zirkel einen Mond dazu gemalt.




Dann kommt das Bild auf den Kürbis, befestigt es dazu mit Klebestreifen.
Nun kommt der knifflige Part: nehmt das kleine Küchenmesser und fahrt alle Linien mit der Spitze nach. Drückt nicht zu fest auf, aber stark genug, dass Ihr die Schale leicht ankratzt. Passt bitte auf, dass Ihr nicht mit dem Messer abrutscht!
Wenn Ihr fertig seid, könnt Ihr das Bild abnehmen, behaltet es aber noch als Vorlage bei Euch. Das Motiv sollte jetzt eingeritzt zu sehen sein (dazu gibt es leider kein Bild, da man die Linien auf dem Foto nicht erkennen kann).


Fahrt die Linien nun noch einmal mit dem Messer nach und schält dann vorsichtig mit der Spitze die Schale der hellen Flächen ab.














So entsteht nach und nach das endgültige Bild.














Ich habe in diesen Kürbis eine Taschenlampe gelegt. Ihr könnt aber auch ganz klassisch eine Kerze benutzen, passt dann aber auf, dass es am Deckel nicht zu heiß wird.
Wenn man das Licht noch nicht richtig durchsehen kann, müsst Ihr den Kürbis noch etwas weiter aushöhlen.











Ich wünsche Euch wie immer viel Spaß beim Nachbasteln und ein tierisch schauriges Halloween ;)





Donnerstag, 23. Oktober 2014

Was passiert eigentlich bei einer Zahnsanierung?

Warum wird eine Zahnsanierung beim Tier vorgenommen?

Tiere betreiben nicht wie wir Menschen Zahnpflege und mit der Zeit lagert sich immer mehr Zahnstein an, die Zähne können Löcher haben, das Zahnfleisch geht zurück und entzündet sich. Schlechte Zähne und Entzündungen äußern sich außerdem durch fauligen Mundgeruch.
Für das Tier bedeutet das Schmerzen und ab einem gewissen Punkt fressen sie weniger oder gar nicht mehr. Manche Tiere erscheinen matt, da sie viel herum liegen.

Zahnstein beim Hund




















Die Voruntersuchung:

Hier wird das Tier noch einmal gründlich untersucht und es wird für die bevorstehende Narkose Blut abgenommen und ins Labor eingeschickt, um Risikofaktoren zu erkennen. Wenn alle Werte in Ordnung sind gibt es grünes Licht für die Zahnsanierung, ein gewisses Restrisiko hat man bei einer Narkose aber immer.

 



















Warum ist eine Narkose nötig?

Wer schon einmal eine Zahnsteinentfernung beim Zahnarzt mitgemacht hat weiß, dass das nicht gerade angenehm ist. Ein Tier versteht natürlich nicht warum man so etwas mit ihm macht und lässt sich die Behandlung nicht gefallen. 
Der Zahnstein ist in der Regel genau an der Stelle am Schlimmsten, wo das Zahnfleisch beginnt, bei der Zahnsteinentfernung können also durchaus Schmerzen entstehen, die man dem Tier ersparen möchte. 
Ein weiteres Problem ist, dass Tiere ein wesentlich besseres Gehör haben, als wir Menschen. Im Gegensatz zu uns können sie den hohen Ton des Ultraschall-Scalers hören und wer würde bei einem längeren Andauern eines so hohen Pieptons nicht verrückt werden?!
Deshalb ist die Narkose notwendig, schon allein weil das Tier längere Zeit ruhig halten muss, während der Tierarzt im Maul herumhantiert.

Das passiert bei der Zahnsanierung:

Das Tier wird narkotisiert und kommt an eine Infusion, um es zu stabilisieren. Wenn das Tier vollständig im Land der Träume angekommen ist, kann begonnen werden.
Um Zugang zu den Zähnen zu erhalten wird das Maul mit einer Maulklemme aufgehalten.
An dicken Ablagerungen an den Zähnen kommt zunächst eine spezielle Zange zum Einsatz, mit ihr wird der Zahnstein erst einmal grob abgeknipst, dann geht es an die Feinheiten.
Ihr kennt sicherlich vom Zahnarzt dieses Besteck, das vorne so eine Art Haken hat, mit dem der Zahnarzt über die Zähne kratzt? Das ist der sog. Scaler. Bei der Zahnsanierung wird mit dem Ultraschall-Scaler gearbeitet, das geht schneller und leichter, als den Zahnstein mit dem normalen Scaler abzukratzen.
Ist der Zahnstein erst einmal entfernt und die Zähne sind sauber, werden sie noch einmal genauer untersucht. Die Zähne mit Löchern müssen entfernt (extrahiert) werden. Bei Tieren wird keine Füllung oder Ähnliches gemacht, da sie keine Zahnpflege betreiben, würde das nicht lange halten.  Die Zähne werden nicht wie beim Menschen gezogen, sondern zuerst, so weit wie möglich mit einer Zange abgeknipst, dann wird der Rest des Zahns weggebohrt und die Blutung gestillt. Manche Tierärzte nähen die entstandenen Löcher mit einem selbstauflösendem Faden, andere lassen sie offen und spülen sie bei mehreren Nachkontrollen, da Futterreste dennoch hineingelangen können und das zu Entzündungen führt.
Sind alle kaputten Zähne entfernt, wird nachpoliert. Das ist sehr wichtig, da beim Scaling die Oberfläche der Zähne sehr rau wird und sich dadurch Belag viel schneller ansetzen würde. Nach dem Polieren sind die Zähne wieder richtig glatt. Abschließend wird noch gespült.
Das Tier kommt dann mit einer Wärmematte und Decken in eine Box, wo es erst einmal in Ruhe seinen "Rausch" ausschlafen kann. Ist das Tier wach, kann es meist noch am selben Tag abgeholt werden, vorrausgesetzt es gab keine Komplikationen während der Narkose.

Was kostet so eine Zahnsanierung?

Das hängt natürlich vom jeweiligen Tierarzt ab, aber man kann mit etwa 250 € rechnen. Das Zähneentfernen wird extra, je nach Aufwand berechnet (abhängig davon, wie viele Wurzeln ein Zahn hat).

Veränderungen nach der Zahnsanierung:

Die Tiere fressen wieder besser und sind aktiver. Auch das Fell ist glänzender, da der Körper sich nicht länger mit der Entzündung herumschlagen muss und seine Energie in andere Dinge stecken kann. Auch Tiere, denen alle Zähne entfernt werden mussten (eigentlich fast nur bei sehr alten Tieren), können danach problemlos weiterhin Trockenfutter fressen.

Vorbeugung und Zahnpflege:

Wer vorbeugen möchte, kann mit speziellen Tierzahncremes (z.B. Orozyme) die Zähne schützen. Dabei wird nicht wie beim Menschen mit einer Zahnbürste geputzt, sondern die Creme auf den Zeigefinger aufgetragen, mit dem man dann ins Maul des Tieres fährt und die Paste auf die Zähne schmiert. Auch nach der Zahnsanierung ist es sinnvoll die Zähne auf diese Weise zu pflegen. Trotzdem verhindert die Zahncreme die Neubildung von Zahnstein nicht unbedingt vollständig, vor allem da Tierbesitzer im Gegensatz zum Tierarzt nicht immer an alle Zähne herankommen.


Samstag, 18. Oktober 2014

Anleitung: Hunde-Kauseil selber machen











Dieses Mal gibt es eine Anleitung für ein Kauseil, das sich bestens für Zieh- und Zerrspiele mit dem Hund eignet.


Was Ihr braucht:
  • 8 Paracordschnüre, jeweils 1,80 m lang
  • Schere
  • Feuerzeug

Vorbereitung:

Das Spielzeug besteht aus geflochtenen Seilen und davon benötigt Ihr 4 Stück.
D.h. pro Seil braucht Ihr zwei (1,80 m lange) Schnüre, die Ihr doppelt nehmt. Mit den nun vier Schnüren flechtet Ihr das Seil, das Prinzip ist das gleiche, wie bei der Hundeleine , aber dieses Mal lasst Ihr am Anfang noch einmal etwa 10-15 cm aus (das werden später die Fransen) und macht einen Knoten.
Hier noch einmal der Auszug aus diesem Post:

















Wenn Ihr fertig seid, solltet Ihr 4 Seile haben, die je nach Farbe so aussehen:





















Schritt 1:

Macht jetzt einen Knoten in alle 4 Seile.





















Schritt 2:

Jetzt könnt Ihr die Seile nach dem gleichen Schema wie zuvor flechten. Dieses Mal geht es allerdings etwas schwerer.





















Schritt 3:

Macht dann auf die andere Seite des Kauseils ebenfalls einen Knoten in alle 4 Seile, lasst aber wieder etwas Seil für die Fransen übrig.




















Auf beiden Seiten könnt Ihr jetzt die Fransen auf die gleiche Länge zurückschneiden.


Abschluss:

Schmort zum Schluss noch jedes Paracordende mit dem Feuerzeug an, damit die Schnüre nicht ausfransen können.











Und fertig ist Euer Kauseil! ;)
Ich finde, dass es auch sehr schön aussieht, wenn man die Seile jeweils in einer anderen Farbe macht und nicht wie hier komplett durchsprenkelt. Probiert es einfach mal aus!
Ich wünsche Euch und Eurem Hund wie immer ganz viel Spaß!


Und wie kommt das Spielzeug bei unseren vierbeinigen Familienmitgliedern an?




Kimo findet es auf jeden Fall super ;)



Weitere Anleitungen gibt es unter dem Label "Bastelanleitungen", dort zeige ich Euch zum Beispiel, wie man eine Paracord-Fledermaus für Halloween bastelt. ;)


Dienstag, 14. Oktober 2014

Ausflugstipp: Halloween im Tiergarten Nürnberg

Zwergmanguste vor dem Naturkundehaus





















Am 31.10.14 lädt der Tiergarten Nürnberg zur Kürbissafari ein. 
Im ganzen Zoo sind in den Tiergehegen Kürbise versteckt, auf denen sich ein Buchstabe aus Lebensmittelfarbe befindet. Wer alle entdeckt, kann daraus ein Lösungswort bilden und sich am Eingangsbereich, eine kleine Überraschung abholen.
Eine wirklich tolle Idee, die gerade den Kindern großen Spaß machen dürfte.
Außerdem hat im Naturkundehaus, vor kurzem das Bionicum eröffnet. In der Ausstellung wird sehr anschaulich erklärt, wie Technik sich an der Natur orientiert. Der Besucher hat hier die Möglichkeit selbst zu experimentieren und an verschiedenen Stationen mitzumachen.

Seepferdchen
Steppenzebra

Frosch im Manatihaus

Dienstag, 7. Oktober 2014

Let`s draw: Katze





















Das Thema des heutigen Let`s draw ist das Zeichnen eines Katzengesichts.

Mit zwei Kreisen lege ich die Größe des Kopfes und die Position der Schnauze fest. Die Grundform für die Ohren sind zwei Dreiecke. Um die Augen später auf eine Höhe zu bekommen mache ich dafür eine Hilfslinie.








Das Gesicht der Katze besteht eigentlich fast ausschließlich aus weichen, runden Formen.













Damit der Kopf nicht einfach so in der Luft hängt zeichne ich noch mit ein paar Linien den Hals und einen Teil des Körpers.












Für Schulter und Oberarm füge ich noch jeweils eine Ellipse hinzu.













Jetzt kommen noch einmal zwei Ellipsen für die Unterarme hinzu, ebenso wie zwei Kreise für die Pfoten.











Für die Zehen mache ich kleinere Kreise. Eine Katze besitzt an jeder Vorderpfote vier Zehen und etwas weiter hinten eine Art "Daumen".













Jetzt wo das Grundgerüst fertig ist, können die Hilfslinien weg.












Dann beginne ich dem Gesicht erste Details hinzu zufügen, indem ich Augen und Schnauze dunkel umrunde.










Mit sehr kleinen Strichen deute ich das Fell an, meine Striche verlaufen dazu auch immer in Fellrichtung.










Ab dem Hals werden die Striche länger. Außerdem habe ich noch die Zehenballen und Krallen hinzugezeichnet.












Ich hoffe ich konnte Euch das Grundprinzip etwas näher bringen und wünsche Euch viel Spaß beim Nachzeichnen! ;)



Ausflugstipp: Faszination Pferd

Auch im Herbst gibt es wieder spannende Events rund ums Thema Tiere. Mein Tipp für alle Pferdeliebhaber:

Faszination Pferd

Die Messe läuft in Nürnberg parallel zur Consumenta vom 28.10.14 bis zum 02.10.14 in der Halle 11 und bietet alles was das Pferdefreundeherz begehrt. Natürlich gibt es neben Unmengen an Pferde- und Reiterbedarf auch viele Infos und Dienstleistungen (Reiterferien etc.). Außerdem erwartet Euch ein vielseitiges Showprogramm: vom Springreiten über Dressur bis hin zu Stuntshows ist alles mit dabei.

Weitere Informationen zur Messe und zum Kartenvorverkauf findet Ihr hier:

www.faszination-pferd.de/home.html

Montag, 6. Oktober 2014

Tiere sinnvoll beschäftigen: der "Game Bone"

Dieses Mal stelle ich ein Beschäftigungsspiel von Trixie vor, das aus zwei einzelnen Spielen besteht, die man getrennt aber durchaus auch bei anderen Herstellern bekommen kann.

Der sog. "Game Bone" besteht einmal aus dem Spiel "Solitär" und aus dem etwas anspruchsvollerem "Chess".

Solitär:




















Diese Seite hat sechs Vertiefungen, die mit Futter gefüllt werden können. Anschließend werden die Abdeckungen darauf gesteckt. Der Hund muss nun mit Hilfe seiner Nase, das Futter aufspüren und die Adeckungen umwerfen, um an seine Belohnung zu gelangen. Interessant wird es vor allem dann, wenn man nicht alle Vertiefungen füllt und dem Hund beibringt, nur die Abdeckungen der gefüllten Vertiefungen zu entfernen, die anderen jedoch stehen zu lassen. Vom Prinzip her ist dieses Spiel sehr einfach und kann auch problemlos von Hunden gelöst werden, die noch keine Erfahrung mit dieser Art der geistigen Beschäftigung gemacht haben. 


Chess:




















Dreht man das Spiel um, findet man auf der anderen Seite das Spiel "Chess". Es besitzt ebenfalls sechs Vertiefungen für Futter, allerdings liegen diese in länglichen Rillen vor, die durch das Verschieben von vier Plättchen in verschiedenen Kombinationen abgedeckt werden. Außerdem können auch hier, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, wieder die Abdeckungen des ersten Spiels eingebaut werden. Auf diese Weiße blockieren sie die Platten, sodass der Hund diese zuerst entfernen muss, um zum Ziel zu kommen. Dieses Spiel ist schon deutlich anspruchsvoller, aber durchaus zu bewältigen und je mehr der Hund knobeln muss, umso besser ist schließlich auch die Beschäftigung.


Beide Spiele in Aktion:

Zu Vorführungszwecken habe ich bei beiden Spielen alle Vertiefungen gefüllt.

video 

Allgemeines und Kosten: 

Ich habe speziell dieses Spiel schon bei verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Preisen finden können. Preislich liegt es etwa zwischen 25 € und 30 €, also etwas teurer, aber dafür enthält es zwei Spiele und ist aus sehr robustem Material, dem es auch nichts ausmacht, wenn der Hund einmal versucht mit brachialer Gewalt an das Futter zu kommen. Beide Spiele kann man aber auch wesentlich günstiger einzeln kaufen. Je nach Hersteller gibt es aber auch große Unterschiede was das Material betrifft.
Weiterhin gibt es diese Spiele auch mit ähnlichem Aufbau für Katzen.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Anleitung: Paracord-Fledermaus




























Paracord ist sehr vielseitig einsetzbar und wird nicht nur für Leinen und Halsbänder verwendet. Es eignet sich auch gut um Dekorationen verschiedenster Art zu basteln. Heute gibt es eine Anleitung für eine Fledermaus, die für die bald anstehenden Halloweenparties ein echter Hingucker ist.

Was Ihr braucht:
  • 7 Paracordschnüre
  • 1 Styroporkugel, Durchmesser ca. 35 mm
  • 1 Kugel, Durchmesser ca. 25 mm (hier: Moosgummikugel)
  • Draht
  • Federn
  • 2 Wackelaugen (hier: 6 mm)
  • Feuerzeug
  • Flüssigkleber
  • Schere
  • Pinzette
  • Haarnadeln
 



















Der Kopf:

Da es meist keine so kleinen Styroporkugeln zu Kaufen gibt, habe ich mich für eine Moosgummikugel entschieden, sie bekommt man problemlos im Bastelladen. Nehmt die kleine Kugel und umwickelt sie 5 Mal mit dem Paracord (die erste Schnur zähle ich nicht mit!). Lasst aber am Anfang noch etwa 20 cm aus, damit Ihr später noch die Ohren formen könnt.
Befestigt dann alles mit einer Haarnadel.




 

Nehmt nun die vom oberen Bild ausgehende, rechte Schnur und legt sie quer über die anderen Schnüre. Umwickelt jetzt die Kugel erneut 5 Mal. Befestigt anschließend wieder Alles mit einer Haarnadel.











Macht jetzt erneut mit der Schnur weiter, mit der Ihr den letzten Schritt abgeschlossen habt und fädelt sie unter allen 5 Schnüren Eurer ersten Umwicklung durch. Legt sie danach über die 5 Schnüre Eurer 2. Umwicklung und erneut unter die der 1. Umwicklung, etc., bis Ihr die Kugel 5 Mal umrundet habt. 
Damit Eure Kugel so aussieht, wie auf dem Bild, müsst Ihr noch Bahn für Bahn nachziehen, bis alle Schnüre schön straff sind.
Für die Kugeln könnt Ihr auch meine Anleitung für das Hundespielzeug hernehmen, da man bei den schwarzen Schnüren immer nicht so viel erkennen kann. Dort ist der Vorgang auch noch einmal etwas ausführlicher erklärt.









Die Ohren:

An Eurer Kugel sollten jetzt ein etwa 20 cm langes und ein deutlich längeres Stück Schnur hängen. Wenn Ihr mit den Schnüren nicht auf einer Höhe (siehe vorheriges Bild) herausgekommen sein, fädelt die längere Schnur so unter denen der Kugel hindurch, dass es an der richtigen Stelle ist. Nehmt für die Ohren jeweil jede Schnur doppelt, wodurch eine Lasche entsteht. Macht anschließend einen Knoten unten an der Kugel.




Mit der Größe der Lasche bestimmt Ihr die Größe der Ohren.













Legt die kürzere Schnur (hier: rechts) über die Kugel zum anderen Ohr, fädelt sie unter den 5 Querschnüren durch, schneidet sie ab und schmort sie mit dem Feuerzeug an.
Die längere Schnur (hier: links) braucht Ihr noch für die Nase. Zieht sie dazu nach unten durch und kommt vor den zwei letzten Reihen mittig heraus.







Macht dann einen Diamantknoten für die Nase. Wie das mit nur einer Schnur geht folgt unten mit einem helleren Paracordseil, da man das dann besser erkennen kann.

Achtet darauf, dass der Knoten direkt an der Kugel ansetzt.










Diamantknoten:




















Fertigstellung des Kopfes:

Die übrige Schnur an der Nase könnt Ihr abschneiden und anschmoren, sie bildet die Schnauze. Klebt abschließend noch die Wackelaugen auf und fertig ist Euer Fledermauskopf!













Der Fledermauskörper:

Verfahrt mit der Styroporkugel so wie mit der Kugel für den  Kopf, umwickelt sie aber stattdessen jeweils 8 Mal. Lasst auch am Anfang wieder Schnur übrig, denn daraus entstehen später die Flügel.







Die Flügel:

Schneidet die beiden Paracordschnüre dort ab, wo Eure Flügel enden sollen (bei mir ca. 15 cm) und zieht das weiße Innenleben der Schnur so weit heraus, wie möglich und schneidet es ab.


Schiebt nun den Draht durch die hohle Schnur bis Ihr an die Kugel stoßt. Dann könnt Ihr den Draht abknipsen und das Ende der Schnur verschmoren, damit der Draht nicht wieder herausrutscht.

Jetzt ist die Schnur beliebig verformbar. Gebt mit ihr die Außenlinie des Flügels vor, indem Ihr sie einmal abknickt. Verfahrt auf der anderen Seite genauso. Drückt die Drahtenden noch etwas in die Styroporkugel, damit sie besser halten.







Weiter geht es mit einem kurzen Stück Paracord. Entfernt auch hier wieder die weißen Innenschnüre, fädelt den Draht ein (lasst oben aber noch ca. 1,5 cm herausschauen) und verschmort eines der Enden. Um das Schnurstück mit dem Flügel zuverbinden, stecht an der Biegungung Eurer vorherigen Schnur mit dem Draht ein, knickt diesen um und lasst ihn dem Verlauf der anderen Schnur folgen. Verschmort abschließend die noch lose Schnur an der Gelenkstelle (passt auf, dass Ihr dabei die andere Schnur nicht beschädigt!).

Verfahrt nun mit drei weiteren Schnüren nach dem gleichen Prinzip. Korrigiert die Form Eurer Flügel noch einmal nach Belieben nach.






Die Verbindung zwischen Kopf und Körper:

Nehmt dann ein etwa 30 cm langes Stück Schnur zur Hand und fädelt es am hintern Teil des Kopfes durch (Notfalls mit Pinzette). Die Schnur sollte auf beiden Seiten gleich lang sein.








Die beiden Schnurenden werden dann durch den Körper der Fledermaus gefädelt, beginnend am Flügelansatz.










Herauskommen solltet Ihr dann auf der gegenüberliegenden Seite. Zieht die beiden Schnüre so fest an, dass der Kopf nicht mehr herunterhängt, aber auch nicht so straff, dass der Kopf an den Flügeln anliegt.










Der Schwanz:

Knotet für den Schwanz die beiden Schnüre zusammen (damit der Kopf nicht mit der Zeit nach vorne rutscht) und führt auch hier gegebenen Falls wieder Draht ein. Verschmort dann die beiden Enden.







Der Abschluss:

Und damit habt Ihr es auch schon geschafft! Meine Fledermaus hat noch einen flauschigen Kragen aus schwarzen Federn bekommen. Den Faden zum Aufhängen habe ich angebracht, indem ich mit einer Nähnadel eine der Schnüre am Rücken durchstochen habe.










Viel Spaß beim Nachbasteln ;)