Sonntag, 24. Mai 2015

Anleitung: Paracord Stirnriemen für Pferde selber machen





































Heute gibt`s die erste Paracord-Anleitung für Pferde auf diesem Blog ;) Das es bisher noch nichts für Pferde gab, liegt schlichtweg daran, dass ich keins habe... Deshalb kenne ich mich auch nicht sooo gut mit Pferdezubehör aus, ich würde mich also wahnsinnig freuen, wenn Ihr mir Feedback gebt, ob der Stirnriemen so umsetzbar und alltagstauglich ist, oder ob hier und da noch etwas verändert werden muss.

Was Ihr braucht:
  • Paracord in drei verschiedenen Farben
  • Schere
  • Feuerzeug
  • Pinzette
  • Nadel und Faden
  • evtl. Stecknadeln


Keltischer Knoten:

Beginnt mit dem Mittelstück des Stirnriemens, einem keltischen Knoten. Dafür braucht Ihr drei Paracordschnüre von etwa 80-100 cm Länge, je nachdem wie lange die Fransen später werden sollen.

































Steckt die Schnüre gegebenen Falls mit Stecknadeln fest, so kann der unfertige Knoten nicht verrutschen.



























Nehmt zur Befestigung des Knotens ein kurzes Stück Paracord her, entfernt das "Innenleben", wickelt die leere Schnur unterhalb des Knotens um die losen Paracordschnüre und verschmort die Enden auf der Rückseite mit einem Feuerzeug. (Vorsicht Paracord wird sehr heiß!) Verfahrt genauso mit zwei weiteren Schnüren in den jeweils noch übrigen Farben.
Um zu verhindern, dass sich der Knoten verzieht oder die umwickelten Schnüre abfallen habe ich alles auf der Rückseite mit ein paar Stichen zusammengenäht.
Schneidet die Fransen dann auf die gewünschte Länge und verschmort die Enden, damit Euch die Schnüre nicht ausfransen.
 
 
Riemen:
 
Beginnt auf einer Seite des Knotens, indem Ihr jeweils zwei Paracordschnüre doppelt nehmt und an der äußeren Lasche des Knotens anbringt. Fädelt dann eine weiter Schnur an dieser Stelle hindurch, sodass sechs Schnüre von der Seite des keltischen Knotens weggehen. Wendet dann das unten  gezeigte Knotenmuster an, bis das Band die gewünschte Länge hat.

















Verfahrt auf der anderen Seite genauso. Euer Stirnriemen sollte insgesamt 10 cm kürzer sein, als später nötig, da noch Laschen an die Seiten kommen, um den Riemen später befestigen zu können.



























Seitenlaschen:





















Dreht den Stirnriemen um. Klappt dann die losen Schnüre am Ende um und fädelt jeweils drei Schnüre durch die vorletzte geknüpfte "Lasche" des Bandes. Macht das auf beiden Seiten, sodass vier Laschen (zwei an jedem Ende) entstehen. Achtet darauf, dass die Laschen so lang sind, dass die Gesamtlänge des Riemens jetzt die richtige Länge für Euer Pferd hat. Ist alles angepasst, könnt Ihr die Schnüre knapp unterhalb der Schnur, unter der Ihr sie hindurchgezogen habt abschneiden und verschmoren. Fügt dann zu jeder Lasche wieder drei kurze Paracordstückchen hinzu und näht diese wieder fest.
 
Und schon ist der Stirnriemen fertig ;)
Viel Spaß beim Nachbasteln!




















Weitere Paracord-Anleitungen findet Ihr unter Bastelanleitungen.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Tiere sinnvoll beschäftigen: "Dog it" 3-in-1-Hundespielzeug

Ich habe Euch ja bereits den "Game-Bone" und die "Futterkugel" vorgestellt, mit denen Ihr Haustiere beschäftigen könnt. Heute probiere ich für Euch ein weiteres Denkspiel für Hunde aus, dieses Mal von "Dog it".






















Das Spielzeug lässt sich unterschiedlich aufbauen. Im Unteren Teil (blau) befinden sich acht Vertiefungen, alles wird von einem Rahmen umgeben.
 
Bei der ersten Aufbauvariante können bis zu vier kegelförmige Abdeckungen auf die Vertiefungen gesteckt werden. Darunter kommt Futter und der Hund muss die Kegel zur Seite stupsen um an die Belohnung zu kommen, also ähnlich wie beim "Game-Bone".
 
Variante zwei ist vom Prinzip her ähnlich, jetzt kommt in die Mitte noch ein weißes Plastikteil (siehe Bild oben). Die Kegel lassen sich jetzt nicht mehr auf die Abdeckungen stecken, sondern werden zwischen Rahmen und Mittelstück eingefädelt und können dadurch im Kreis herumgefahren werden, der Hund kann die Kegel nicht mehr umstupsen, sondern muss diese verschieben.
 
Für Variante drei werden das Mittelstück und die Kegel wieder entfernt, und stattdessen eine Plastikscheibe eingelegt, je nachdem wie der Hund diese verschiebt, werden unterschiedliche Vertiefungen frei.






















Mein Fazit zu diesem Spielzeug:
Es ist preislich deutlich günstiger als die übrigen Denkspiele, die ich von "Trixie" habe, besteht allerdings auch nur aus Plastik und ist deutlich unstabiler als die Holzspiele. Alles ist sehr locker, d.h. wenn mein Hund bei Variante 2 einen der Kegel ein bisschen anstupst drehen die Kegel gleich ein paar Runden um das Mittelstück herum und mein Hund hat sehr leichtes Spiel.
Ich würde das Spiel also eher für kleine Hunde empfehlen und vor allem für Einsteigerhunde, wenn man noch nicht weiß ob der Hund diese Art der Beschäftigung annimmt und man nicht so viel Geld ausgeben will. Für Hunde die schon Erfahrung in solchen Denkspielen haben, ist dieses Set definitiv zu einfach und für große Hund auf Dauer vermutlich auch zu unstabil. Mein Hund hatte seinen Spaß daran, kann und will aber mehr leisten.
 
Hier das Ganze noch in Aktion:

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